Double Desire
Die Klänge von Gitarren, Violinen und Bodrums waren zu hören. Hoch gebettet lag ich mit dem Kopf in ihrem Schoß.
Ich sah in ihre tiefen Augen, dieses nicht mehr enden wollende Blau. Ich sah Sorge… und ich sah Mitleid… doch das machte es nur noch schwerer!
War der, nun in mir tobende, Schmerz nicht eine Folge des Verlangens sie vergessen zu wollen? Nicht einfach zu vergessen, nur den Teil, der mein Herz gefangen nahm. Es war nahezu unmöglich. Doch mein Schicksal erlaubte mir nicht zur Ruhe zu kommen… bevor die nächste Katastrophe hereinbrach.
Trotz dieser Beklemmung fühlte ich mich in ihrem Schoß geborgen. Tränen liefen mir die Wangen hinab… Nichts würde sie allzu früh wieder versiegen lassen.
So lag ich da, inmitten meiner Stammkneipe… weinte.
Und doch sollte es nur sie bemerken.
