Die Angst vor mir selber…
Kennt ihr dieses gefühl der Eingeengtheit und Wut über euch selber, wenn ihr wahllos Gegenstände an die Wand werfen könntet?
Am liebsten den eigenen Kopf?! Derzeit habe ich das Gefühl genau dies tun zu müssen.
Ich habe mich selber in einen goldenen Käfig gesperrt, und halte noch immer den Schlüssel in der Hand.
Die Lösung des Problems, sie liegt so nah und soch so fern. Wie sollte es auch anders sein?!
Denn würde ich mir aufschließen, so würde ich einem Menschen weh tun, den ich sehr lieb gewonnen habe.
Bleibe ich jedoch drinnen, so bin ich zu eben diesem Menschen unfairer als ich sein mag.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich in der Rolle des Arschlochs so unwohl fühle.
Wie schaffen all die Menschen die solche Dinge tun, sich vor ihrem Gewissen zu behaupten?
Für mich ein Problem, dass sich nur durch Liebe lösen ließe. Jedoch, diese unkontrollierbare Emotion ist es, welche mir diese unlösbare Aufgabe erst aufgegeben hat. Wenn es einen Gott gibt, dann ist er die Liebe, denn ihre Wege sind es die wirklich unergründlich sind.
Kann Liebe nur schmerzen? Zielen nicht alle Freuden der Liebe darauf hin den nachfolgenden Schmerz nur zu verstärken?
Egal was ich tue, ich werde mich selbst dafür hassen. Eine Situation an die ich mich langsam gewöhne.
AveN:Out

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Nur so ein Gedanke… Du bit mit jemanden zusammen, hast ihn auch irgendwie halt lieb, aber bist der Meinung, dass du diese Beziehung nicht mehr aufrecht erhalten möchtest. Zwickmühle: Du fühlst dich unwohl in der Beziehung, die für dich nicht mehr der Erhaltng wert ist, aber andererseits traust du dich nicht, jene zu beenden, da dies der anderen Person wohl sehr schmerzen wird.
Habe ich das richtig verstanden?
hmmm… ist das doch so offensichtlich?
das nächste mal schreib ich wohl ein gedicht darüber…
das problem ist jedoch das eine aufrechterhaltung durchaus erstrebenswert ist… udn es eigentlich auch wert wäre…
jedoch… befürchte ich, dass ihr nie mein ganzes herz gehören wird…
MfG AveN
Ganz ehrlich, leg der Frau den Himmel zu Füßen…
Man merkt erst, was man wirklich hat, wenn es auf einmal weg ist…
Ich weiß, wovon ich rede und habe ähnliche Fehler begangen, die du gerade im Begriff bist zu machen…Tu das nicht…der Mensch unterscheidet sich nicht viel von Tieren, aber er hat die potentielle Möglichkeit auch aus Fehlern anderer zu lernen…mach nicht den gleichen, den ich gemacht habe…
Halt deinen Schatz so fest im Arm, wie du nur irgend kannst!
Vielleicht fragst du dich gerade, ob jemand anderes ihr mehr geben könnte…vor der Frage stand ich auch…im Nachhinein ist die Antwort viel offensichtlicher, als man sich erträumt hatte…zumindest für mich
MfG
Loki
Naja so einfach ist das auch wieder nicht, liebstes Loki.
Wenn man feststellt, dass das mit der Liebe nicht so ganz hinhaut, man den Menschen aber doch sehr lieb hat, wirds verdammt schwierig. Auf der einen Seite kriecht in einem das Unwohlsein herauf und man fühlt sich schlecht innerhalb der Beziehung, fühlt sich als Lügner – auf der anderen Seite möchte man den anderen nicht verletzen.
Der Dreh und Angelpunkt für weitere Entscheidungen ist einfach das Bauchgefühl. Gibt es eine Chance für die Liebe? Dass sie sich entwickelt? Oder ist es einfach so wie es ist und damit unaufhaltsam, dass es auf ein Ende rauslaufen wird?
Versuch dir darüber klar zu werden und dann entscheide. Je nachdem wie du dich entscheidest – sei für sie da, lass sie nicht vollständig ohne Halt fallen.
Allerdings wissen wir ja alle aus Erfahrung, dass eine Trennung leider Gottes oftmals unterschiedlich verarbeitet wird und Freudschaft danach nicht immer möglich ist. Aber man hofft – vielleicht ist sie es irgendwann, wenn der andere verarbeitet hat….