Dumpf es pocht…
Beim finden einer passenden Titelzeile für diesen Blog-Eintrag ist mir noch so vieles mehr durch den Kopf gegangen. Unter anderem ist mir doch aufgefallen, was alles pochen kann.
Eigentlich brachte mich der pochende Schmerz in meinem Kopf auf diesen Gedankenzweig, aber auch mein Herz, es pocht… und zwar ganz und gar nicht so wie ich es mir wünschen würde. Auch das zeigte sich gestern Abend wieder besonders gut, so, dass es mich bereits ängstigt, daran zu denken wie es nächsten Monat kommen könnte.
Mich ängstigen jedoch viele Gedanken.
Eben stand ich auf dem Balkon des Hauses in dem ich soviel Zeit meines bisherigen Lebens verbracht habe, ich verknüpfe viele Erinnerungen mit diesem Ort. Gute… schlechte… bewegende.
Durch die Art wie ich zu denken gedenke, oder wie es ein ehemals guter Freund zu sagen pflegt: Meine historisch verklärte Art und Weise, erscheint mir die Vergangenheit, ungeachtet ihrer niederschlagenden Tiefschläge, immer positiver als das Hier und Jetzt. Wieder kam mir der Gedanke: Ich verändere mich… auf viele Arten und Weisen. Früher schon war ich meinem heutigen Ich sehr ähnlich. Ich fühle mich leer, dennoch stumpfgewordener Gefühle gefüllt. Doch damals war es anders, ich hatte viele Ziele, ich hatte ein ausfüllendes Hobby… ich vermisse meinen Clan… mein Baby. Vor kurzem hatte ich die Chance ihn wiederzugewinnen, ich wollte sie ergreifen… doch jemand anderes war schneller.
Auch meinen ausgeprägten Freundeskreis vermisse ich. Derzeit sind meine Freunde entweder weit entfernt, oder haben keine Zeit für mich. Ich weiß gar nicht mehr warum ich noch zurück nach Hause fahre. Ein Ort an dem ich mich längst nicht mehr zu Hause fühle… der Fairness halber muss ich jedoch eingestehen, dass mir seit geraumer Zeit kein Ort mehr mit dieser Behaglichkeit, Geborgenheit und inneren Ruhe begegnet.
Auch bin ich verschlossener geworden, wohl bedingt durch dieses unwohlige Gefühl und den Mangel an Kontakt zu meinen alten Freunden. Aus dieser Not heraus ist wohl auch dieses Blog entstanden…
Ich verändere mich immer mehr zu einem Menschen, der ich eigentlich nie sein wollte. Ich werde rücksichtsloser, verletzender, zynischer und bis zum Rand gefüllt mir Sarkasmuss.
Ich weiß nicht, ob ich die Kraft aufbringen kann dieser Entwicklung einhalt zu gebieten.
Oder woher ich sie nehmen könnte. Die Suche neuer Ziele ist bisher auch unbefriedigend verlaufen, viele Ideen… aber noch nichts konkretes und erfüllendes… sind bisher der Stand der Dinge. Wieder, solch ein Projekt wie meinen Clan zu finden, dürfte wohl äusserst schwer fallen.
Jetzt werde ich erstmal versuchen ein wenig Entspannung zu finden, auch wenn ich meine Chancen eher schlecht einschätze.

Ja, du hast dich verändert, zumindest soweit ich das aus dem bisschen, was ich von dir mitbekomme, beurteilen kann. Ich vermisse das Schnuffi, dass ich damals kennen gelernt habe. Als du noch völlig normal warst, nicht so viel Wert auf deine Selbstprojektion gelegt hast und einfach aus dir heraus herzlich warst.
Aber das ist wohl der Lauf der Zeit… alles und jeder verändert sich, das ist ein stetiger Prozess – leider.
Aber vielleicht kommst du irgendwann an dem Punkt an, wo du merkst, dass doch nicht alles schlecht war und du gerne wieder die Menschen um dich haben magst (in Freundschaft), mit denen du ein paar schöne Jahre verbracht hast. Genau dann steht dir meine Tür offen Marcel.
Gut, vielleicht falle ich mit diesem Kommentar mal wieder auf die Nase, wie fast immer, wenn ich versuche dir meine Hand entgegen zu strecken. Aber vielleicht dringts auch zu dem Schnuffi durch, welches mir so fehlt. Ein Versuch ist es alle male Wert.
Aline
Hmm, ich denke mal, dass gerade Du einen großen Teil zu dieser Veränderung beigetragen hast…
AveN
“…Meine historisch verklärte Art und Weise, erscheint mir die Vergangenheit, ungeachtet ihrer niederschlagenden Tiefschläge, immer positiver als das jetzt und hier…”
und mir wollte ja keiner glauben…
… aber nun gut… was mir angst macht, wenn ich das so lese: ich habe keinen einfluss mehr auf dein leben, und dennoch scheint es, verkommst du mehr und mehr zu dem, was ich bin… verkommst mehr und mehr zu einem Eisklotz… leer und Kalt… erschrekend…
eigentlich wollte ich jetzt einen eintrag verfassen wie beschissen doch mein wochenende war udn wie schlecht es mir gerade geht.. aber zu allem überdruss spintn nun auch mein webspace… lang lebe … is mir egal wer, solange ich es nicht bin…
AveN
Auch wenn du denkst, dass wie alle weit weg sind, sind wir da. Zwar nicht immer greifbar, aber wir sind da, für dich da. ja du hast recht, du hast dich verändert, dass tuen wir alle und sei beruhigt ich glaube, dass deine Veräderungen noch nicht abgeschlossen sind.
schreib dich nicht ab (lern lesen und schreiben XD sry…der bot sich an…Wir sind da
Die Umstände, die Ferne die dir zu schaffen machen sind auch Faktoren deiner Entwicklung(auch die Dinge die in naher Vergangenheit passiert sind) all dieses hat dich geprägt, aber es kommen acuh wieder gute Zeiten, die dich wieder anders prägen. Du weißt ganz genau, dass du nur den Telefonhörer aufnehmen mussst und anrufen kannst, wenn es dir dannach ist. Deine Freunde sind näher als du denkst, mach dir das bewusst. Und wenn du gerade mal nicht denkst, unbewusst in einer Situation bist, sieht man auch immer nochmal wieder den alten Marci, der herzliche, witzige ungezwunge;) also gib dich nciht auf
knuddel
Heute hagelts KLARTEXT!!…
So Mädels, heute bin ich nicht in der Stimmung für mein übliches Geplänkel,
nach diesem Wochenende welches mir ganz offensichtlich zeigte, dass sich die ganze Welt gegen mich verschworen hat,
kann ich wohl mit fug und Recht behaupten, World: You To…