Words of Insanity
Ich persönlich bin ja ein Mensch der gerne teilt… am liebsten sich mit.
Und genau das mag ich derzeit tun, ich habe soviel in meinem Kopf umherschwirren, so dass Abends nicht an Schlaf zu denken ist. Auch die üblichen Ablenkungsmethoden wie z.B. intensives Computerspielen zeigen keine therapeutische Wirkung.
Diverse Personen spuken in meinen kranken Gedanken herrum, üblicherweise sind sie Mitglieder der weiblichen Fraktion. Als Ausgleich für meine mangelnden sozialen Kontakte, treten diese aber herdenweise auf.
- Da wär die eine, sie weicht nicht von mir, selbst wenn es mir gelingt einzuschlafen, sie bleibt hartnäckig und treibt ihr liebreizendes Unwesen in meinen Träumen. Jedes erneute Erwachen schmerzt, es schmerzt als gäbe es kein Morgen mehr, aber natürlich gibt es ein Morgen, ein Morgen mit neuen Schmerzen ungeahnter Intensität… Als Frühstück nicht zu empfehlen, es garantiert einen schlechten Start in den Tag.
- Dann wäre da die jenige, die mir immer ein Lächeln schenkt, doch sie ist so Fern und so schwer zu greifen, nur selten gelingt es mir sie zu erwischen… und es wird immer schwieriger. Oh du bittere Entfremdung.
- Eine weitere übt sich ebenfalls in Zurückhaltung, noch vor kurzem wollte sie jede Sekunde meine Aufmerksamkeit auf sich bündeln, doch jetzt läuft sie fort.
- Dann ist da eine für die verloren gehoffte Gefühle wieder erwachen, mich beuteln und wehmütig werden lassen. Ihre Schönheit blendet mich fast den ganzen Tag, hoffentlich nicht beim Autofahren. Aber auch sie ist fern… so fern. Doch näher noch als zuvor… vorrübergehend… ein Abschied ist schon in Sicht.
- Wiederum eine andere zerrt tief verbannte Erinnerungen an’s Tageslicht, zerstört mein conspiratives Gesamtbild. Zwischen Hass und Zuneigung findet sich eine große Portion Ungläubigkeit. Steht die Sonne im 1. Haus verstäkt dies die typischen Eigenschaften.
- Die eine, unsere Wege kreuzten sich mehrfach um sich wieder zu verlieren. Winkt sie mir, zu so fern wie je zuvor, lockt der Gesang der Sirene. Heiß, so heiß… eine Abkühlung täte Not.
Dies soll für’s erste genügen, wer glaubt mich zu kennen kann ja versuchen zu erraten um welche Personen es sich bei welcher Beschreibung handelt. Ich auf jeden Fall werde mich nun zurückziehen und mich in Verzweiflung üben.
~AveN:Out~

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Konspiratives Gesamtbild?
Man man man, manchmal vermisse ich die alten Zeiten, vorallem die unbeschwerten. Wir hatten zeitweise so viel zu lachen und waren mit Anna und Mario schon ein gutes Gespann. Tjaja die Zeit bringt nicht immer nur gute Veränderungen mit sich.
Aber ich hoffe sehr, dass wir im Sommer endlich mal wieder alle zusammen eine Party im alten Stil feiern können!
:-*
ich müsste lügen wenn ich sagen würde, dass es mir von zeit zu zeit nicht auch so ginge….
hey marci
wie viele werden dass denn noch?? und welche bin ich
hehe
jaja scherz
meld dich mal wieder
[...] Ist schon komisch, irgendwie verspüre ich das Bedürfniss, mich zu vernetzen. Ich bin schon fast süchtig nach neuen Blogeinträgen von anderen. Woran liegt das? Bin ich dem emotionalem Spannertum verfallen? Naja, das klingt ziemlich negativ. Es hat durchaus positive Seiten. Man kommt den Menschen in gewisser Weise einfach näher. Früher hat man sein Tagebuch geschrieben und es irgendwo ganz ganz sicher versteckt – vielleicht noch mit einem Schloß am Einband versiegelt. Für mich stand schon damals die Frage im Raum, wieso schreibt man überhaupt Tagebuch, wenn es doch keiner lesen soll…vielleicht liegt es an meinem (nicht geringem) Bedürfniss, mich mitteilen zu wollen (an dieser Stelle ein Wink an Marcel, ich hätte deine Formulierung gerne benutzt, wußte aber nicht, ob ich damit irgendwelche Copyrights von dir oder Heinz Erhardt verletze) . Aber ich fände es ziemlich schade, denn ohne die “Szene” der Weblogger wäre uns wahrscheinlich manch genialer literarischer Schachzug entgangen….aber wohl auch mancher Neuronenfurz (oder geistiger Dünnpfiff ;-) ) [...]